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"Gate to Infinity"

 Bandinfo: 

Gate To Infinity ist sicher eine der unkonventionellsten Bands, was sowohl die musikalische Ausrichtung (Progressive Metal mit symphonischem, experimentellem Einschlag) als auch die Besetzung der Band betrifft. Gegründet wurde die Band von Martin Hämmerle (Schlagzeug) und Bernhard Hämmerle (Gitarre) im Jahre 2004. Ein Drummer als Bandleader macht andere Mitmusiker oft stutzig. Eine Folge dessen war ein ständiger Besetzungswechsel, aber das Brüdergespann setzte entschlossen seinen musikalischen Kurs fort. Das Kredo von GTI war von Anfang an: Wir haben Freude daran, die Musik zu spielen, die uns gefällt. Noch schöner ist, wenn es auch anderen gefällt. Einen Plattendeal hat die Band bislang noch keinen ergattert, doch das hindert die Band nicht daran, immer weiter zu machen. Im Frühjahr 2015 traf Martin den um einiges jüngeren, aber sehr engagierten Sänger Gabriel Harder. Es stellte sich heraus, dass deren musikalischen Vorlieben identisch sind. Wie es in diesem Subgenre üblich ist, erfüllte man sich den Wunschtraum, an einem Konzeptalbum zu arbeiten („The Storm“). Da die Band alles selbst macht (Aufnahme, Postproduction, CD-Artwork, Homepage, ...), dauert so ein Projekt auch mal etwas länger. Zudem haben alle Mitglieder noch andere Verpflichtungen wie Beruf und natürlich: Familie. Mitte 2017 war es geschafft, das Album ist fertig. Es wird jede Gelegenheit genutzt, auf der Bühne zu stehen. In den Setlists findet man nicht nur aktuelles Material, das 2010 veröffentlichte Album „Prophecy“ wurde neu aufgearbeitet, um auch mit dem aktuellen Sänger ein großes Repertoire für die Bühne vorweisen zu können. 2019 wurde intensiv an einem weiteren Album gearbeitet. Dabei wurde die Kritik der letzten Veröffentlichung berücksichtigt: Die neuen Songs sind kürzer, geradliniger, weniger komplex. Das erhöht auch den Geht-Ins-Ohr Charakter und soll ein breiteres Publikum ansprechen können. Trotzdem ist die Band ihrem Stil treu geblieben. Wie das klingt? „Levaturium“ ist mit seinen fünf knackigen Songs seit Weihnachten 2020 erhältlich. Der Arbeitsprozess der Band: Die Lieder werden komplett auf der DAW komponiert und arrangiert. Dann heißt es: Ab in den Proberaum, die Form der Lieder üben, Teile ändern, Feinheiten anpassen und so weiter. Der Großteil steht da allerdings schon und jeder weiß, was er zu spielen hat. Die Kompositionen sind zu komplex, um „zufällig“ durch eine Jam-Session im Proberaum zu entstehen. Bandbesetzung: Ja, die Band ist ein Trio. Der Wunschtraum wäre eine fünf- bis sechsköpfige Besetzung, dies ist aber aus mehreren Gründen auf Dauer schwer zu halten: Ein einzig faules Ei verdirbt den ganzen Brei. ☺ Deshalb greift GTI einfach auf gängige Mittel des 21. Jahrhunderts zurück und verwendet ein ausgeklügeltes Sequenzer-System, um die fehlenden Mitglieder auf der Bühne zu ersetzen. 

Konzeptalbum „The Storm“ Der Protagonist steht an einem Scheideweg in seinem Leben, das geprägt ist von Enttäuschungen, Unzufriedenheit und Neid. Mittels henochischer Magie versucht er, alles zu seinen Gunsten umzugestalten. Er beschwört einen unaufhaltsamen Sturm herauf, der sich aber auch von ihm nicht kontrollieren lässt. Es dauert nicht lange, bis er begreift, wieviel Unheil er angerichtet hat. Die Kernaussage lautet letztlich: Arbeite an dir, reflektiere dein Leben. Mit einem starken Willen kann man alles schaffen und seine Träume verwirklichen, ohne sich irgendwelchen Dogmen oder religiösen Praktiken unterwerfen zu müssen. Album „Levaturium“ Der Titel ist ein Kunstwort, dass sich aus „Levare“ (sich erheben) und „Levatio“ (Erleichterung) zusammensetzt. Der Titelsong handelt von einem Tempel, der der Menschheit Heilung verspricht, beziehungsweise vom Kult, der durch den Tempel entstanden ist. Der Tempel trägt den Namen „Levaturium“ und ist auch auf dem Cover zu sehen. Die anderen Songs haben damit nichts zu tun: Dieses Mal gab es kein Konzept. Sie handeln von einer verlorenen Freundschaft, künstlicher Intelligenz, Hoffnung in einer verzweifelten Situation zu schöpfen und nicht aufzugeben.

http://www.gatetoinfinity.com/videos/




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